7. Harald-Lieb-Gedenkturnier

Gutes Schach und leckere Brötchen

Bernd Helling, 03.06.2023

für Sergej Krefenstein lohnten sich die Überstunden, für Patrick Böttcher blieb am Ende nur noch ein Läufer als Material und damit Remis.

Das 7. Harald-Lieb-Gedenkturnier ist in vollem Gange. Genau 60 Teilnehmer*innen haben gemeldet und damit erfreulicherweise 8 mehr als im Vorjahr, als wir nach Corona-bedingter 2-jähriger Pause gespannt waren, ob alles wieder so würde wie es war, oder sogar besser?

Erfreulicherweise sind 4 Damen am Start, gegenüber nur einer einzigen Dame im Vorjahr, und, soviel darf von den Ergebnissen schon verraten werden, sind noch drei der vier (mit 2 und 2 x 1,5 Punkten) nach 2 Runden noch ungeschlagen und werden sich in der dritten Runde alle drei an den 10 Spitzenbrettern gegen entsprechende männliche Konkurrenz schlagen.

In der Spitze ist das Turnier etwas schwächer besetzt (8 Spieler Ü2000 gegenüber deren 12 im Vorjahr), aber wie im Vorjahr haben Alexander Lagunow, Johannes Tschernatsch und Dirk Paulsen uns die Treue gehalten und offensichtlich das Harald-Lieb-Gedenkturnier fest im Kalender!

Dirk ist nicht nur selbst am Brett aktiv, sondern hat auf alle anderen Partien seinen Adlerblick und teilt ihn mit uns auf seinem Kanal Harald-Lieb-Gedenkturnier – YouTube . Speziell begleitet er natürlich seine vereinsinternen Schützlinge (von denen gibt es 15 statt deren 12 in 2022). So gab es bereits einige sehr interessante, vereinsinterne Duelle (die es im Alltag so nie gibt). Maxime durfte sich gleich in der ersten Runde am Spitzenbrett gegen Alexander Lagunow probieren und hatte auch in der 2. Runde gegen Anja das Vergnügen. Und auch Batyr durfte zweimal gegen Vereinskameraden ran, nämlich Temi und Dorian. Temi hatte im übrigen die längste Anreise zum Turnier und kehrte erst vor 14 Tagen aus Bulgarien nach Berlin zurück. Außerdem erzielte Oskar bereits ein starkes Remis gegen Michael Große.

Für einige beginnt das Turnier „richtig“ mit der 3. Runde, aber bereits in den ersten Runde gab es große Überraschungen, so schaffte Georgy Bezhenar vom SC Kreuzberg in der ersten Runde ein Remis gegen Ali Polatel und Silvio Waldmann einen Sieg gegen Ronald Witte. Dabei hatte Silvio sich eine klare Gewinnstellung verschafft und seinen Gegner in so große Zeitnot gebracht, dass dieser seinen 40. Zug nach Ablauf der Zeit, aber in dem 1 sekündigen Zeitfenster nach Zeitablauf beendete, in dem die Uhr tatsächlich noch den 15-minütigen Zuschlag und das 30-sekündige Inkrement vergab. So endete das Spiel mit Zeitüberschreitung, aber mit angezeigten 15:30 auf der Uhr.

Am nächsten Donnerstag erwarten uns an den Spitzenbrettern die Partien:
Alexander Lagunow – Jens Kutschke
Thomas Heerde – Johannes Tschernatsch und
Tony Schwedek – Dirk Paulsen.

Aber auch das eine oder andere Drama an einem anderen Brett ist garantiert ….
Da können wir doch auf einige Besucher hoffen!?

Anfahrt
Die Route
Hans-Rosenthal-Haus
Bolchener Str. 5
14167 Berlin

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