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Unsere Jugend kommt ...

Mit Boris, Vladimir und Lukas nahmen drei Zehlendorfer Jungs am Winteropen des Berliner Schachverbandes teil.

Boris und Vladimir konnten sogar einen Pokal für die besten Spieler ohne DWZ nach Hause nehmen und sich eine erste DWZ-Zahl erspielen. Boris kam dabei auf beachtliche 1400 DWZ, während Vladimir bei 1069 DWZ landete. Auch kein schlechtes Ergebnis, aber wenn er weniger überheblich gespielt hätte, wäre noch deutlich mehr möglich gewesen. Ich denke, Vladimir hat daraus die Konsequenzen gezogen und wird keinen Gegner mehr unterschätzen.

Lukas spielte ein ordentliches Turnier - nach anfänglichen Schwierigkeiten - und kam immerhin auf eine gespielte Wertungszahl von 1161 (+ 89, jetzt: 1103).

Plätze:

  5. Boris Namestrikov (5. P. aus 7)

19. Vladimir Nowak (4,5 P.)

27. Lukas Bienmüller (4 P.)

Bei insgesamt 74 Teilnehmern haben unsere Spieler ein achtbares - wenn auch kein überragendes - Ergebnis erzielt.

Zum Jugendwinteropen

Beim Kinderopen waren wir mit zwei Spielern vertreten. Dabei belegte

Anirudh Govindarajann mit 5 aus 7 unter 87 Teilnehmern einen beachtlichen Platz 14, während sein Bruder Aadith mit 3 aus 7 eher enttäuschte. Immerhin war Aadith auf Platz 4 gesetzt. Andererseits sind beide noch sehr jung und freuen sich über Siege oder Niederlagen in gleichem Maße. Ich denke, dass sie das turnier ein wenig weiter gebracht hat.

Zum Kinderwinteropen

Nicht so gut läuft es für Maxime Bédé bei der Berliner Jugendmeisterschaft u12. Mit 1 aus 6 kann und will er nicht zufrieden sein, obwohl er als klar wertungsschwächster in das Rundenturnier gestartet ist. Maxime spielt im Prinzip nicht schlecht, aber hadert mit sich selbst und glaubt zu sehr daran, dass er gegen die starken Gegner verlieren muss. So verdirbt er selbst besser stehende Stellungen und trauert seinen Verlusten bei der DWZ-Zahl nach. Dies spielt im Prinzip keine Rolle. Er muss die Chance nutzen, um aus den Partien (besonders den verlorenen) zu lernen. Es ist schon eine Ehre, bei diesem Feld überhaupt dabei zu sein.

Zur Berliner Meisterschaft u12

 

Helmut Flöel