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Grausame Ergebnisse bei bestem Sommerwetter ...

... aber die Schachkinder und die Nachwuchsmannschaft (SKZ 4) sind ein Lichtblick.

 

Chemie Weissensee - SKZ 2    = 5,5 : 2,5

Oberschöneweide 3 - SKZ 3    = 5,5 : 2,5

SG Lichtenberg 4 - SKZ 5         = 5,5 : 2,5

 

Ausnahme:

SG Lichtenberg 2 - SKZ 4    = 3,5 : 4,5 (Aufstieg!)

Drei Niederlagen, die zu denken geben. Unsere 2. Mannschaft war an allen Brettern deutlich stärker besetzt und muss trotzdem ein herbe Schlappe hinnehmen. Vielleicht hat FM Jürgen Brustkern doch recht, dass der innere Zusammenhalt des Teams zu wünschen übrig lässt. Das um neun Uhr - auch wenn Weissensee furchtbar weit von Zehlendorf entfernt ist - nur zwei Zehlendorfer an den Brettern sitzen, geht gar nicht.

Müssen wir doch die "Spandauer Benimmregeln" einführen?

Zur Tabelle Landesliga

 

Auch nicht begeistert hat die 3. Mannschaft. Als Tabellenführer in das Rennen um den Aufstieg gegen Oberschöneweide (einen unmittelbaren Konkurrenten) mit nur sieben "Mann" zu gehen, spricht eine deutliche Sprache. Wenn man bedenkt, dass drei Spieler von der 4. ausgeliehen wurden (wobei Anja dann wegen Krankheit von Florian ausfiel), spricht das auch nicht für den "ganz großen Kampfgeist und den Willen zum Aufstieg". Nun gut, Michael Große, Philipp Franck und Thomas Prey haben ein sehr gutes Ergebnis eingefahren - aber insgesamt zu wenig gegen eine sehr starke Mannschaft aus Oberschöneweide.

Zur Tabelle Klasse 1.2

 

Auch die 5. Mannschaft hatte es personell sehr schwer. Zum Schluss musste auch noch Lukas an die 4. abgegeben werden, so dass trotz zwei kampfloser Siege am Ende nur noch ein Remis von Altmeister Reimund Linden dazu kam. immerhin gelang es Mannschaftsführer Bernd Helling acht Spieler an die Bretter zu bringen.

Zur Tabelle Klasse 3.2

 

Einziger Lichtblick: die 4. Mannschaft!

Allerdings gab es auch hier ein desaströses Ergebnis: Großmeister-Bezwinger Helmut Flöel übersah eine einfache Kombination seines 11jährigen Gegners, Gustav Klühs, und musste sang- und klanglos aufgeben. Die ganze Partie über hatte ich mich wie eine Maus gefühlt, mit der die Katze (Gustav) spielte. Paralell dazu ging es der Nr. 1 von Lichtenberg, Jonathan Sondermann, gegen unseren Alois Quétin genau so schlecht, so dass der Wettkampf lange 1 : 1 stand. Alois erledigte seinen Gegner wieder einmal im Eiltempo, obwohl Alois erst um 15 Uhr zu seinem Handballeinsatz musste. Ersatzmann Lukas Bienmüller gelang das 2 : 1, aber Joachim und Ryszard konnten ihre Stellungen nicht halten, so dass Lichtenberg mit 3 : 2 in Führung ging. Boris hatte eine Figur geopfert und auf jeden Fall ein Dauerschach. Nachdem er keine vernünftige Fortsetzung fand, gab er sich mit dem Remis zufrieden, weil Matthias Fleischer und Maxime Bédé auf Gewinn standen. Endstand: 4,5 Punkte für uns und damit ist uns zwei Runden vor Schluss der Aufstieg nicht mehr zu nehmen. Gratulation an die Mannschaft!

Auch wenn der heutige Tag relativ enttäuschend war, können wir unter Berücksichtigung der Ausgangslage zufrieden sein. Eine stark ersatzgeschwächte 4. Mannschaft schlug den Spitzenreiter und alle anderen Mannschaften haben mit dem Abstieg nichts mehr zu tun. Nachdem wir im letzten Jahr mit allen vier Teams eine Klasse höher spielen, kann sich das durchaus sehen lassen.

Christopher Sell, Mannschaftsführer der 3. Mannschaft, muss sich den Titel "Dreamteam" endgültig abschminken, denn sein Versuch, dem WAHREN Dreamteam (4. Mannschaft) den Titel abspenstig zu machen, ist heute endgültig gescheitert.

Zur Tabelle Klasse 2.2

Fazit: Nach meiner heutigen Niederlage wird mich wenigstens niemand mehr damit nerven, dass ich unbedingt mitspielen soll - und wie unser ehemaliger Bürgermeister Wowereit sagte: "... und das ist gut so!" Noch eine kleine Anmerkung: Nachdem Familie Morczynski sich heute die 0-0-0 eingefahren hatte, sagte Vater Ryszard zu seinen Kindern: "Kein Mittagessen heute für alle!" Ich lud Dagmara und Joachim dann zu mir ein, aber Ryszard oder seine Frau müssen doch noch weich geworden sein.

 

 

Helmut Flöel