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Erfolgreicher Abschluss der Vereinsturniere ...

Eine alte Tradition wurde wieder aufgenommen - und ich muss als Zuschauer sagen - es waren spannende Turniere, sowohl bei den Erwachsenen als auch der Jugend. Als Bundesligaklub müssen wir damit leben, dass sich unsere Spitzenspieler eher zurückhalten bei vereinsinternen Aktivitäten.

Irgendwie ist das auch zu verstehen, denn der Aufwand den diese Spieler für Training und Wettkämpfe - neben dem eigentlichen Beruf - bringen müssen, ist beachtlich. Trotzdem schade und wir werden uns etwas einfallen lassen, um auch unsere Vorbilder am Vereinsabend live erleben zu können. Es ist schon toll, dass Dr. Faris Kalabic in letzter Zeit regelmäßig vor Ort ist.

 

Vereinsturnier (Erwachsene)

Elofavorit warhier Mirza Hasic, aber für ihn lief das Turnier gar nicht gut. Bei Mirza merkte man deutlich, wie schwierig es ist, nach einem harten Arbeitstag noch viele Stunden konzentriert Schach zu spielen. Dafür gab es eine Überraschung durch unseren Gastspieler Dr. Christoph Wagner (Eckbauer), der mit 3,5 P. einen guten 3. Platz erreichte. Bis zur 4. Runde sah es sogar nach einem Durchmarsch von Christoph aus, aber dann wurde er durch Dr. Johann Schubert gestoppt.

Das Finale in der 5. Runde war dramatisch. Dr. Schubert gewann relativ locker gegen Raimund Linden und setzte sich mit vier Punkten vorübergehend an die Spitze des Feldes. Eine wichtige Partie fehlte aber noch. Unser Neumitglied Matthias Fleischer stand gegen Dr. Rüdiger Merz auf Gewinn, konnte seinen Vorteil aber im Endspiel nicht umsetzen und musste am Schluss sogar mit einem Remis zufrieden sein. Das war der Titelgewinn für Dr. Rüdiger Merz (4 P.), allerdings punkt- und wertungsgleich mit Dr. Schubert.

Den direkten Vergleich hatte Rüdiger gewonnen, aber dieser war nicht Bestandteil der Wertung. Unser Nestor Dr. Schubert ließ Rüdiger den Vortritt, weil er bereits einmal Stadtmeister von Celle war und er mit lachenden Vegnügen meinte, mit seinen inzwischen 80 Jahren müsse er seiner Frau nicht mehr stolz den Pokal zeigen. Klar, bei unserem jungdynamischen Rüdiger sieht dies ganz anders aus ... lach.

Ein Phänomen: 10 Teilnehmer, Platz 1 - 3

1. Dr. Rüdiger Merz
2. Dr. Johann Schubert
3. Dr. Christoph Wagner

Schon beim Turnier von Weiße Dame war mir aufgefallen, dass die Doktoren offensichtlich mehr Zeit zur Vorbereitung haben und ausgeruht an ihre Partien herangehen - oder nur Zufall?

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Helmut Flöel