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Eckbauer-Turnier

Weil das Weisse-Dame-Turnier in diesem Jahr den Sanierungsmaßnahmen des Vereinsheimes zum Opfer gefallen ist, spielt Dr. Matthias Budt anstatt in seinem "Wohnzimmer" beim Eckbauer-Turnier mit.

Dort gelang ihm in der 2. Runde eine Glanzpartie gegen Bernd Kievelitz. Zusammen mit weiteren 6 Spielern liegt Matthias (an 2 gesetzt hinter IM Ulf von Herman) nach der 2. Runde mit voller Punktzahl an der Spitze des Feldes. Zu unserer Freude gehört auch Thomas Heerde zu diesen Spielern.

Die 3. Runde wird schon spannend, denn die Spitzenpaarungen haben es in sich:

1. IM Ulf vonHerman - Thomas Heerde

2. Dr. Matthias Budt - Veit Godoj

Michael Große hat leider in der 2. Runde gegen Wolfgang Stark (ein Angstgegner für Zehlendorfer, warum auch immer?) verloren und muss jetzt Terrain gegen Manfred Weiser gutmachen.

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Kommentator der Partie: FM Jürgen Brustkern

[Event "21. Eckbauer Open"]
[Site "Berlin"]
[Date "2018.10.15"]
[Round "2.3"]
[White "Kievelitz, Bernd"]
[Black "Budt, Matthias"]
[Result "0-1"]
[ECO "A31"]
[WhiteElo "1832"]
[BlackElo "2188"]
[Annotator "FM Brustkern"]
[PlyCount "38"]
[EventDate "2018.??.??"]
[EventType "swiss"]
[EventRounds "7"]
[EventCountry "GER"]
[WhiteTeam "SC Zitadelle Spandau 1977 e.V."]
[BlackTeam "SK Zehlendorf e.V."]

1. Nf3 Nf6 2. c4 c5 3. d4 cxd4 4. Nxd4 e5 5. Nb5 {[#]} d5 $5 {Das
sogenannte"Kasparow- Gambit" welches vom späteren WM erfolgreich angewandt
wurde. Der Erfinder ist jedoch der kreative Juan Bellon diese Idee schon 1972
in die Meisterpraxis einführte} 6. cxd5 Bc5 (6... Qa5+ 7. N5c3 b5 {war Bellon
urspüngliche Idee}) 7. e3 ({Mit} 7. N5c3 {machte der"Chef" gute Erfahrungen:}
O-O 8. a3 a5 9. e3 e4 10. Nd2 Qe7 11. d6 Bxd6 12. Ndxe4 Nxe4 13. Nxe4 Rd8 14.
Nxd6 Rxd6 15. Qc2 Nc6 16. Bd3 Nd4 17. Bxh7+ Kf8 18. Qe4 Nb3 19. Qxe7+ Kxe7 20.
Rb1 g6 21. e4 Nxc1 22. Rxc1 Bd7 23. O-O Bc6 24. Rfd1 Rad8 25. Rxd6 Rxd6 26. h4
Kf8 27. h5 Kg7 28. hxg6 fxg6 29. Bxg6 Kxg6 30. f3 Rd2 {0-1 (42) Palatnik, S 
(2505)-Kasparov, G (2640) Kislovodsk 1982}) 7... O-O 8. Be2 e4 9. N5c3 Qe7 10.
O-O (10. Nd2 {um in die o.g. Partie einzuleiten}) 10... Rd8 11. Qc2 Bf5 12. a3
$6 {der a3/b4 Plan ist hier zu langsam, da der Schwarzfelder sowieso auf die
Diagonale b8-h2 möchte} (12. Rd1 $142 Nbd7 13. Nd2 Rac8 14. Nf1 Ne5 15. Bd2
Bg6 16. Be1 h5 17. Qa4 a6 18. b4 Bxb4 19. Nxe4 Bxe1 20. Nxf6+ Qxf6 21. Rxe1
Rxd5 22. Qb3 Rd7 23. Rac1 Rcd8 24. Red1 Nd3 25. Bxd3 Bxd3 26. Qb4 b5 27. h3 Qg5
28. Re1 Ra8 29. Nd2 a5 30. Qb2 Qg6 31. Rc5 Qd6 32. Rec1 {1/2-1/2 (32) Chernin, 
A (2580)-Hebden, M (2520) London 1989}) 12... Nbd7 13. b4 Bd6 14. Nb5 $6 {
Sorglos gespielt} Rac8 15. Qb3 $2 (15. Qd1 $142 {um das Feld g4 zu decken})
15... Bxh2+ $1 {Bumm!} 16. Kxh2 Ng4+ $5 {Eine weitere Angriffsidee war den
letzen Verteidiger mit} (16... Bg4 {abzutauschen um dann weiter mit De5-h5
anzugreifen}) 17. Bxg4 Bxg4 18. Bb2 $2 {Die richtige Verteidigung lag am sehr
dünnen Faden und endet stets im Dauerschach:} (18. Nd4 $8 Bf3 $3 19. Nd2 (19.
Nxf3 exf3 {und da Dh4-g4 droht muß sich Weiß ins Dauerschach fügen}) 19...
Bxg2 20. Kxg2 Qg5+ 21. Kh3 Qh5+ 22. Kg3 {und Dauerschach}) 18... Qh4+ 19. Kg1
Bf3 0-1

Helmut Flöel