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An der Jugend lag´s nicht ... 5. Mannschaft 2 : 6

Ökologisch bewusst nahm die 5. Mannschaft die Reise pünktlich um 07:43 Uhr am S Bahnhof Zehlendorf auf, dank Lukas´ Umweltkarte galt für alle: freie Fahrt!! Für Lukas, Levin und erstmalig Eric, der am Botanischen Garten zustieg.

Bulli und Raimund sind schon groß und kamen selbständig (nicht 100% ökologisch: mit dem Auto).

Eric war begeistert von der Archtitektur des Spiellokals von Mattnetz, dem Rathaus Treptow, der Saal und manch interessantes Detail wurden im Bild festgehalten.

Leider mussten wir wegen Absage von 6 Erwachsenen 2 Bretter freilassen. Vielleicht hätten wir noch 2 Kinder nachrücken lassen können, die damit wie Eric ihre erste BMM-Erfahrung gemacht hätten.

So war der Optimismus etwas gedämpft, der Gegner trat mit 6 Jugendlichen an, die teilweise schon 100 bis 150 DWZ-Punkte in dieser BMM-Saison virtuell zugelegt hatten und den Siegeswillen in Ihren Augen fest eingeschrieben hatten. Bei meinem Gegner Theo hatte ich auch bald das Gefühl, dass er heute ausgeschlafener war als ich. Dazu verlor ich bereits in der Eröffnung einen Bauern und kam einfach nicht auf die Beine.

Eric verlor schon bald - trotzdem gut gemacht! Und mit den kampflos verlorenen Partien stand es bereits (0:3). Bei Levin lichtete sich schnell das Brett und es lief auf ein unentschiedenes Endspiel hinaus. Zuletzt besaßen beide Parteien nur noch die Dame. (0,5:3,5). Bei Lukas sah es wie meist kompliziert aus mit dann doch wie immer besserem Ende für Lukas! (1,5:3,5). Lukas hat damit überragende 4 aus 4 geholt!! Lukas, sag mir dein Geheimnis!

Ich unterschätzte derweil den gegnerischen Angriff und musste Turm gegen Springer und Bauer geben, um nicht eine Figur zu verlieren. Einen schon eher verzweifelten Gegenangriff wehrte meine Gegner kühl ab: (1,5:4,5).

Bulli wehrte sich nach Kräften und verteidigte trotz Minusbauern seine Stellung erfolgreich zum Remis. Sehr gut gemacht! (2:5)

Raimund saß gegen seine junge Gegnerin weiter am Brett und rang mit seiner etwas schlechteren Stellung - leider am Ende erfolglos. (2:6)

Unsere Aussichten, die Klasse zu halten, haben sich durch die Niederlage nicht eingetrübt. Vielleicht müssen wir aber in den nächsten Kämpfen mehr auf unsere Jugend setzen.

 

 

 

Bernd Helling