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Das ging ja noch ...

0,5 : 3,5 gegen den Titelverteidiger Empor Berlin. Empor war ausschließlich mit Spielern der 1. Mannschaft angetreten, während wir nicht die "erste Garnitur" aufboten, zumal wir Brett 1 frei lassen mussten.

Dagmara Morczynski hielt sich wacker gegen die Berliner Meisterin und Frauenreferentin Elisa Silz. Die 1.100 DWZ-Punkte Differenz konnte Dagmara allerdings nicht egalisieren. Auch Bernd Helling gegen Felix Schabe (+ 650 Punkte) stand prinzipiell auf verlorenem Posten, hat sich aber ebenfalls gut gehalten und anschließend noch lange mit seinem Gegner analysiert.

Den halben Punkt machten unser Vorsitzender und Jugendwart Helmut Flöel und FM Dr. Peter Welz unter sich aus. Während Helmut wie immer friedliebend war, versuchte Peter lange die Partie zu gewinnen, stellte aber nach der Zeitkontrolle ebenfalls alle Gewinnversuche ein. Auch der Computer zeigte 0.0.

Dagmara und Bernd haben unsere Ehre gerettet, denn immerhin sind wir angetreten - wenn auch ohne jede Chance. Wenigstens hatten wir Losglück, denn wir wurden nicht als Lucky-Looser gezogen, denn noch einmal hätte ich mir dies nicht antun wollen.

Irgendwie ist es auch verständlich, dass unsere Spitzenspieler nicht antreten wollten, denn wir sind im nächsten Jahr bereits für die Runde der letzten 16 Mannschaften auf Bundesebene qualifiziert. Also, selbst als Berliner Pokalsieger hätten wir unser Startrecht zurückgeben müssen, weil wir bereits zwei Runden weiter sind als der Pokalsieger.

Ende gut - alles gut, mit Empor hat eine sympathische Truppe die 2. Runde erreicht und wir haben uns letztendlich erträglich geschlagen. Christopher Sell hatte eigentlich zugesagt, aber drei kleine Kinder sind für unseren Spielleiter einfach zu viel.

Zum ausführlichen BSV-Bericht

Helmut Flöel