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Das Finale der Jugendclub-Schnellschacheinzelmeisterschaft 2019 - Donnerstag, 16. Mai, 18 Uhr

Nachdem in den vergangenen letzten beiden Donnerstagsterminen unsere Kinder und Jugendlichen die Qualifikationsplätze ausgekämpft haben, wird nun am Donnerstag das Finale sowie das große Blitzturnier stattfinden. Da aufgrund der Spontanität und meinen terminlichen Verbindlichkeiten wenig dazu publiziert wurde, folgt ein Minireview über das bisherige Geschehen.

Ursprünglich hatten wir den Gedanken gehabt, eine normale Jugendclubmeisterschaft auszurichten. Da die Anzahl an Donnerstagsterminen unerwartet limitiert vorlag, wurde kurzerhand der Turniermodus angepasst, damit der Spaßfaktor gegeben ist, andererseits jedoch auch die Ernsthaftigkeit gegeben war. Für das genannte Finale konnten sich daher lediglich 4 Spieler qualifizieren. Dazu wurden 2 Gruppen gebildet, aus denen die Plätze 1 und 2 die Tickets sicherten. Wenn jemand im Finale fehlt, wird aufgerückt.

Die erste Gruppe (Gruppe A) bestand aus unseren stärkeren Spielern, u. a. Boris, Joachim, Zakharia etc. Die zweite Gruppe (Gruppe B-G) wurde angeführt durch Eric, Levin, Antonio und allen weiteren Kindern. So lagen zwei ähnlich starke Gruppen vor. Da an den beiden Tagen manchmal einer fehlte, hatten die Fehlenden weniger Chancen sich zu qualifizieren (sie wurden schlicht nicht ausgelost).

Bei Gruppe A wurde teilweise per Hand ausgelost, da das Programm gewisse Auslosemodalitäten nicht zuließ. Allerdings war die Auslosung transparent und wurde von allen gewollt und akzeptiert. Dort setzten sich am ersten Tag Jannis und Vladimir vor Zakharia, Joel und Joachim an die Spitze. Am zweiten Tag setzten sich - in Abwesenheit einiger Teilnehmer, sodass nur ein Quartett zum Auslosen übrig blieb – Vladimir im Führungsduell gegen Joel durch, wohingegen Zakharia seine Chance gegen Jannis nutzte.

 

 

Damit lag Vladimir mit 3 Punkten vor Zakharia und Jannis mit 2 Punkten sowie Joel mit 1 Punkt in Führung. Vladimir verlor infolge schlechter Zeiteinteilung gegen Zakharia und Jannis konnte wegen der Niederlage gegen Joel nicht mehr den Anschlusszug erreichen. Damit hatten sich Vladimir und Zakharia für das Finale qualifiziert.

Noch spannender verliefen die Runden der Gruppe B-G (die Buchstaben entstammen aus  unseren Trainingsgruppen). Dort fielen anfangs ein paar Geheimfavoriten am ersten Tag zurück, während sich Antonio und Tony, jeweils 3 aus 3, an die Spitze setzten und von Liang Liang (2,5) sowie Maxim, Serafim, Felix und Konradin jeweils 2 aus 2 verfolgt wurden. 

Die Führenden im direkten Vergleich…

 

 

… mit flinken Händen.

 

Durch einen starken Schlussspurt kam es in der Schlussrunde zu den Paarungen:

1.      Konradin (4.0) – Tony (4.0)

2.      Felix (4.0) – Liang Liang (4.0)

3.      Antonio (3,5) – Maxim (3,0)

 

 

Relativ schnell setzte sich Antonio, der lange Zeit die Tabelle anführte und erst in der vorletzten Runde im direkten Vergleich Konradin unterlag, durch und durfte nun warten. Denn in den beiden weiteren Partien wurde bis zur letzten Patrone gekämpft. Liang Liang trennten dabei am Ende nur ca. 2-3 Sekunden, um sich zu qualifizieren. 2 Züge vor dem Matt mit T+K vs K fiel seine Zeit. Frage war danach nur noch, ob es am 1. Brett eine Entscheidung gab. Dort gingen die Chancen im Endspiel phasenweise mal zur einen, mal zur anderen Seite. Gegen Ende konnte Konradin einige Fehler stark ausnutzen, hatte jedoch am Ende seinerseits Nerven gezeigt und die Gewinnstellung weggeworfen, sodass das Remis schlussendlich gerechtfertigt war.

Somit haben sich die Führenden des ersten Tages am Ende knapp durchgesetzt: Antonio und Tony haben die Tickets für das Finale.

Daher werden im Finale die Kontrahenten Antonio, Tony, Zakharia und Vladimir vor Beginn der Jahreshauptversammlung im Format jeder gegen jeden à 15min ihr Finale austragen. Währenddessen wird, solange wie das Finale dauert, im Schweizer System für alle übrigen ein Blitzturnier angeboten. Die Siegerehrung wird direkt im Anschluss, gebührend zur Jahreshauptversammlung, stattfinden.

 

Verfasser: Atila Figura

 

Helmut Flöel