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2 : 6, aber kein Desaster ...

Nachdem sich am Vortag unser Team mit dem 3 : 5 gegen Lingen achtbar gewehrt hatte, verloren wir gegen König Tegel an den letzten vier Bretter mit 0 : 4. Dagegen hielten die Bretter 1 - 4 jeweils ein Remis. GM Jakob Meister und FM Daniel Malek mussten nach langem Spiel, trotz Mehrbauer, in das Remis einwilligen.

Für Raphael und Leonid war das Remis gegen die beiden Berliner Spitzenspieler, GM R. Stern und GM R. Rabiga, ohnehin als Erfolg zu werten. Für uns ist wichtig, dass unsere drei Spitzenspieler, Raphael, Leonid und Daniel, die Chance auf einen Normenerwerb gewahrt haben.

Helmut spielte zum ersten Mal in seinem Leben 1. e4, weil er hoffte, den Schwung des Sieges gegen GM Gutman auch in den Wettkampf gegen Tegel hineinzunehmen. Die ersten vier Züge im Sizilianer hatte er auch gut vorbereitet, aber im weiteren Verlauf zeigte sich, dass IM Ulf von Herman mehr von dem Spiel verstand und auch das bessere Sitzfleisch (sprich Konzentration) hatte. Bevor Helmut aufgab, hatten allerdings schon Peter, Jochen und Atila verloren.

FM Peter Rahls hatte zeitweise gegen IM S. Frübing zwei Qualitäten mehr, aber die problematische Königstellung nutzte der IM, um Peter mit seinen Leichtfiguren in Verbindung mit der Dame den Garaus zu machen. Schade, ich hatte hier mehr für uns gesehen. Das traf auch auf die Partie von Jochen behrmann gegen IM Steve Berger zu. Jochen startete mit Schwarz einen furiosen Königsangriff, der dann aber am Gegenschlag von Steve scheiterte. ... und Atila? Er hatte mit IM M. Brüdigam einen starken Gegner, der eine saubere Angriffsstellung aufbaute und irgendwann zerbrach die schwarze Verteidigungsstellung von Atila. Schade, irgendwie war mehr drin, aber ungerecht war die hohe Niederlage auch nicht.

Nach vier Runden stehen wir mit 2 Punkten als Nr. 8 auf einem Abstiegsplatz, aber wir haben die drei stärksten Gegner bereits hinter uns. Natürlich haben wir am Wochenende nicht freiwillig verloren, aber mit den beiden Niederlagen mussten wir rechnen. Im nächsten Spiel bei Rotation Pankow muss sich zeigen, wohin die Richtung geht. Aber jetzt ist erst einmal Bundesligapause bis zum 3. Februar 2019.

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Helmut Flöel